Kriegerdenkmal am Retzberg
Gut sichtbar am Ortsausgang in Richtung der Schöllbronner Mühle liegt das Kriegerdenkmal des Ortes. Die Anlage wurde in den 1960er-Jahren errichtet, um den Opfern des Zweiten Weltkriegs zu gedenken. Die feierliche Einweihung fand am 15. November 1964 statt.
Das gestalterische Hauptmerkmal ist ein zwölf Meter hohes Holzkreuz. Es ist an einem massiven Sandsteinsockel befestigt und ragt weit über die Anlage hinaus. Direkt am Sockel befindet sich ein besonderes künstlerisches Detail: ein Relief des Bildhauers Fritz Theilmann. Der ursprünglich aus Kieselbronn stammende Künstler war in der Region für seine ausdrucksstarken Arbeiten bekannt.
Bis heute ist das Denkmal ein fester Bestandteil der lokalen Gedenkkultur. Jedes Jahr an Allerheiligen erinnert hier eine feierliche Kranzniederlegung an die Menschen aus Schöllbronn, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben verloren haben.
Weitere Erinnerungsorte in der Gemeinde
Neben dem großen Ehrenmal am Retzberg gibt es im Ortskern zwei spezifische Gedenkstätten.
Den Gefallenen des Ersten Weltkriegs ist im Zentrum der Gemeinde ein Gedenkstein gewidmet. Das Ehrenmal ist gut zugänglich an der Außenwand der Schöllbronner Pfarrkirche angebracht.
Den Gefallenen des Ersten Weltkriegs ist im Zentrum der Gemeinde ein Gedenkstein gewidmet. Das Ehrenmal ist gut zugänglich an der Außenwand der Schöllbronner Pfarrkirche angebracht.
Darüber hinaus wird auf dem Friedhof ein weiteres wichtiges Kapitel der Nachkriegsgeschichte gewürdigt. Dort befindet sich ein Gedenkstein, der speziell den Gefallenen und Verstorbenen der Heimatvertriebenen gewidmet ist und an deren Verlust von Heimat und Angehörigen erinnert.
